Mr. Faktor-80 Sonnencremeverwender, Mr. Billig Airline Pilot,
Mr. Bowlingschuhverleiher...
Wie viele derartige Personenbeschreibungen mag es in den USA wohl geben?
Jedenfalls genug, um sich für die nächsten Jahrzehnte den Grand Prix bei den Radiolöwen zu sichern. London Ad Festival, Clio und viele andere
nicht zu vergessen.
Die Bud-Light Kampagne ist ohne Frage das Beste, was die Radiowelt seit Afri-Cola hervorgebracht hat. Allerdings hängt die Latte bei den Amis auch nicht
so hoch wie anderswo.
Die dürfen ihre Zielgruppe verarschen, 60 Sekunden lang sein, vergleichen ohne Ende, da gelingt einem schon einmal so ein Jump. Texter, die auf dieser Basis reihenweise neue Skurrilitäten zu Papier bringen, gibt es sicher auch hierzulande.
Also Bud-Light, räum' die Ränge, andere wollen auch mal sitzen!
Ob wir Deutschen da Platz nehmen können ist allerdings fraglich,
denn nach weiteren 39 Löwen kommt Deutschland!
Mit 5 Shortlistplätzen sind wir dabei.
Kleines Land, kleine Ausbeute? Ralf Heuel, deutsches Jurymitglied wird es wissen.
Lesen Sie dazu "Das war nicht Cannes, das war Verdun."
Ansonsten, immer weniger Kreative und Werktätige und immer mehr "Kundschaft".
Immer kleinere Biere zu immer größeren Preisen (0,2l. Heineken, Flasche, warm, ohne Glas, werfend serviert, 9,00 Euro) und immer wieder die Erkenntnis:
"Na gut, einmal noch"