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Parties
sind ein wesentliches Element des ADC-Wochenendes, und
die große Agenturparty am Freitagabend (diesmal
von Scholz & Friends, Heimat, Jung von Matt und
FCB zelebriert) war natürlich ein Muss. Wie immer
war der Run auf die Karten riesig, und nicht alle konnten
eine ergattern. Wer dann zu den Glücklichen zählte,
musste sich vor allem an drei Regeln halten:
1. Regel: Wenn die Party um
22:00 Uhr anfängt, komm bitte frühestens um
Mitternacht. (Das hatten alle drauf.)
2. Regel: Berliner Parties finden immer an ungewöhnlichen
Locations statt, weshalb festes Schuhwerk und unempfindliche
Kleidung angesagt ist. (Wurde nicht von allen beherzigt.)
3. Regel: Es gibt ganz viel zu trinken. Bitte
gib Dir Mühe, die Bar zu leeren. (Darin sind alle
Spitze.)
Regeln hin oder her, die Location -
die Alte Staatsbank in Mitte - war eine gute Wahl. Zwischen
Prunk und Pracht vergangener Tage, Möbeln mit unvergleichlichem
DDR-Charme und cosy Sitzecken sorgte vor allem das große
Heimspielgerät der 70er Jahre, die Tischtennisplatte,
für viel Spaß. (Wer Regel 2 nicht beherzigt
hatte und in hohen Absätzen kam, hatte weniger
davon, durfte aber lauter fluchen).
Ansonsten:
gute Mucke, tanzende Discoboys und Jagdszenen von Wildtieren
als tolle Wandprojektionen.
Und: Manche hatten bereits am Freitagabend ein gewisses
Leuchten in den Augen. Sie wussten offenbar schon, dass
Sie am nächsten Tag auf die Bühne gebeten
würden. Es sickert ja immer etwas durch. Aber das
gehört natürlich genauso zum ADC wie die Parties.
Iris Schäfer
Studio Funk Berlin
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