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Glänzender Einstieg
In
der Ausstellung am Flughafen Tempelhof wurde eines sofort
deutlich: Die Anzahl der Exponate war erheblich gewachsen.
Im Vergleich zum Vorjahr konnte bei den Einsendungen
zum diesjährigen ADC ein Zuwachs von 12% verbucht
werden. Zuviel, um sie alle an einem Tag anzusehen.
Wer allerdings zu den Exponaten der neuen ADC-Kategorie
"Dialogmarketing" vordrang, wurde belohnt.
Hier gab es sehr viel sehr Gutes.
Auffallend auch die Menge an extrem schönen Anzeigen.

Immer auf dem Teppich bleiben
Tolle
Location, ausgezeichnetes 5-Gänge-Menü - wie
beim Empfang des stern nicht anders zu erwarten. Ausgesprochen
ungewöhnlich dagegen die ruhige Ecke (auf Deutsch:
die Chill-out-Zone), die mit Teppichen und Wasserpfeifen
ausgestattet war. Da quälte so mancher seinen Nadelstreifen
in den Schneidersitz, um eine durchzuziehen.

Der
Dieter Bohlen des ADC
Auf dem Springer-Empfang nannte
ADC-Vorstandssprecher Sebastian Turner (hier während
seiner Rede bei der Preisverleihung) die beiden Hauptziele
des ADC für dieses Jahr:
1.) die Grundidee "Kreativität lohnt sich"
weiter auszubauen und
2.) die Resozialisierung von Bulle Bernd voranzutreiben
- für alle die ihn nicht kennen würden: er
sei "der Dieter Bohlen des ADC".

Das duale System
Eine
Begegnung der besonderen Art hatten am Samstagabend
Matthias Lührsen (Hastings) und Klaus Funk (Studio
Funk). Die Studiochefs, die wenige Stunden zuvor im
Ringen um die Medallien noch knallharte Konkurrenten
waren, verteilten in güldener Eintracht die erste
Runde Silber. Die beiden waren übrigens vor ihrem
Auftritt aufgeregt wie kleine Kinder.

Burn
Baby, burn
Szenenapplaus gab es für die heisseste
Hose des Abends samt Inhalt (Julia Ziegler, JvM / Alster),
die sich einen silbernen Nagel für NOAH Menschen
für Tiere e.V. "Geschenkpapiere" abholte.

Singende Säge und Leierkasten
Die
Instrumente, die Meret Becker spielt, sind eher ungewöhnlich.
Aber was für ein Auftritt! Als Dankeschön
für Lars Henkel, der den Preis als Junior des Jahres
2002 für das Design des Internetauftritts der Schauspielerin
und Chanteuse erhielt, spielte Meret Becker mit Band
einige Stücke. Goldnagel!
Danke Meret, danke Lars.

Nagelkissen
Sie sorgten dafür, dass jeder
Preisträger seinen Nagel bekam. Beim ersten Durchgang
wussten sie zwar noch nicht so genau, wem eigentlich
welcher Nagel zustand, aber das fand sich. Von ihnen
wollte einfach jeder was.

Überdurchschnittlicher Durchschnitt
Der
Gestalter und Typograph Kurt Weidemann sprang kurzfristig
für Othmar Severin ein, der ursprünglich als
Jurypräsident vorgesehen war. Weidemann, der auch
auf eine langjährige Lehrtätigkeit zurückblicken
kann, gilt als einer der profiliertesten deutschen Grafikdesigner.
Er beriet u.a. Daimler-Benz und die Deutsche Bank. Der
80-Jährige zur Ausstellung: "Der deutsche
Durchschnitt ist überdurchschnittlich...,"
aber trotzdem "nehmt euch nicht so wichtig, denn
1,3 Milliarden Chinesen wissen nicht, was ihr hier tut."
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