ADC 2003, Splittermeldungen

Glänzender Einstieg
In der Ausstellung am Flughafen Tempelhof wurde eines sofort deutlich: Die Anzahl der Exponate war erheblich gewachsen. Im Vergleich zum Vorjahr konnte bei den Einsendungen zum diesjährigen ADC ein Zuwachs von 12% verbucht werden. Zuviel, um sie alle an einem Tag anzusehen. Wer allerdings zu den Exponaten der neuen ADC-Kategorie "Dialogmarketing" vordrang, wurde belohnt. Hier gab es sehr viel sehr Gutes.
Auffallend auch die Menge an extrem schönen Anzeigen.



Immer auf dem Teppich bleiben
Tolle Location, ausgezeichnetes 5-Gänge-Menü - wie beim Empfang des stern nicht anders zu erwarten. Ausgesprochen ungewöhnlich dagegen die ruhige Ecke (auf Deutsch: die Chill-out-Zone), die mit Teppichen und Wasserpfeifen ausgestattet war. Da quälte so mancher seinen Nadelstreifen in den Schneidersitz, um eine durchzuziehen.



Der Dieter Bohlen des ADC
Auf dem Springer-Empfang nannte ADC-Vorstandssprecher Sebastian Turner (hier während seiner Rede bei der Preisverleihung) die beiden Hauptziele des ADC für dieses Jahr:

1.) die Grundidee "Kreativität lohnt sich" weiter auszubauen und
2.) die Resozialisierung von Bulle Bernd voranzutreiben - für alle die ihn nicht kennen würden: er sei "der Dieter Bohlen des ADC".


Das duale System

Eine Begegnung der besonderen Art hatten am Samstagabend Matthias Lührsen (Hastings) und Klaus Funk (Studio Funk). Die Studiochefs, die wenige Stunden zuvor im Ringen um die Medallien noch knallharte Konkurrenten waren, verteilten in güldener Eintracht die erste Runde Silber. Die beiden waren übrigens vor ihrem Auftritt aufgeregt wie kleine Kinder.

 


Burn Baby, burn

Szenenapplaus gab es für die heisseste Hose des Abends samt Inhalt (Julia Ziegler, JvM / Alster), die sich einen silbernen Nagel für NOAH Menschen für Tiere e.V. "Geschenkpapiere" abholte.

 

 


Singende Säge und Leierkasten
Die Instrumente, die Meret Becker spielt, sind eher ungewöhnlich. Aber was für ein Auftritt! Als Dankeschön für Lars Henkel, der den Preis als Junior des Jahres 2002 für das Design des Internetauftritts der Schauspielerin und Chanteuse erhielt, spielte Meret Becker mit Band einige Stücke. Goldnagel!
Danke Meret, danke Lars.

 

 


Nagelkissen

Sie sorgten dafür, dass jeder Preisträger seinen Nagel bekam. Beim ersten Durchgang wussten sie zwar noch nicht so genau, wem eigentlich welcher Nagel zustand, aber das fand sich. Von ihnen wollte einfach jeder was.


Überdurchschnittlicher Durchschnitt

Der Gestalter und Typograph Kurt Weidemann sprang kurzfristig für Othmar Severin ein, der ursprünglich als Jurypräsident vorgesehen war. Weidemann, der auch auf eine langjährige Lehrtätigkeit zurückblicken kann, gilt als einer der profiliertesten deutschen Grafikdesigner. Er beriet u.a. Daimler-Benz und die Deutsche Bank. Der 80-Jährige zur Ausstellung: "Der deutsche Durchschnitt ist überdurchschnittlich...," aber trotzdem "nehmt euch nicht so wichtig, denn 1,3 Milliarden Chinesen wissen nicht, was ihr hier tut."

 


 

 

 

 


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Wer kennt den ADC?

Seit 39 Jahren honoriert der ADC kreative Höchstleistungen.
Nach so langer Zeit ist es kein Wunder, dass auch "der Mann von der Straße" Begriffe wie ADC, Art Director oder Werber einzuordnen weiß. Dachten wir...

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Die Gewinner hören ...

Niveau-Limbo beim Art Directors Club?
Klaus Funk klärt auf.