Der BAC 2003 - Leipziger Allerlei

„Sportler sind ja immer sehr angenehme und unproblematische Gäste.“ (Zitat einer Leipziger Hotelangestellten vor Eintreffen der Horde.)

Wenn sich 48 Mannschaften zum größten Betriebssportereignis der Welt zusammen finden, dann geht schon mal was zu Bruch, in den Zügen und den Hotels. Aber so viel Schaden wie diesmal hatte die entfesselte Meute noch nie angerichtet. So sah es wenigstens auf den ersten Blick aus, als die einlaufenden Schadensmeldungen ein apokalyptisches Bild mutwilliger Zerstörungen ergaben. Dann stellte sich aber glücklicherweise heraus, dass für die meisten Schadensfälle nicht Vandalismus verantwortlich war, sondern eine Verkettung unglücklicher Umstände.

"Letztlich", so der Prozessor, "haben sich die meisten Dinge aufklären lassen, so dass sich das Ausmaß der verursachten Schäden bei immerhin 2500, zumeist dauerbeschwipsten, Werbern ziemlich in Grenzen hielt."
Dennoch wird diskutiert, ob es nicht ab dem nächsten Jahr auch außerhalb des Platzes eine rote Karte geben soll: BAC-Verbot für einzelne Teilnehmer oder ganze Mannschaften bei nachgewiesenen Zerstörungen.

Und auch das Hotelmanagement könnte in die Eigenverantwortung der Agenturen übergeben werden. Zuviel Hin und Her, Umbuchungen und Stornierungen und vor allem unbezahlte Rechnungen machten den Organisatoren zu schaffen.

"Besonders schön ist, dass in diesem Jahr mit HMS & Carat GmbH & Co. KG ("Sunati Sprinters") aus Wiesbaden mal wieder eine reine Agenturmannschaft gewonnen hat..." sagt der Mann mit dem Hut.
(Hier die Abschlusstabelle).

Der Prozessor - brachte alles unter einen HutDer BAC 2003 hat wieder allen (auch den Organisatoren) extrem viel Spaß gemacht. Die Leipziger haben gut mitgespielt, das Wetter auch und auf den Plätzen fanden die besten Partys seit Jahren statt.
Wer seine Muskeln hart getanzt oder gespielt hatte, lief in der Massage-Area von VCC Perfect Pictures und Studio Funk auf. Hier wurde weich geknetet und locker geklopft. Die magischen Hände der Masseusen vollbrachten dort manches Wunder. Dazu gab es entspannende Klänge aus der eigens produzierten Relax-CD und reichlich Vitamine aus der Saftpresse.
Die Reaktion der "angenehmen und unproblematischen" Sportler war einstimmig: Diese Massage-Einheit muss auch beim nächsten BAC wieder ausrücken.

Die Massage-Oase.

Knetgeräte : Das Massage Team der BAC-Stage.

Massage à trois !

Masseurin mit Krampflöser: Der Franz aus der Flasche.

Massage-Groupie No. 1 mit den himmlischen Händen

Die beste Kellnerin Leipzigs:
Ina (22, Konfektionsgröße 34) war die freundlichste, schnellste und süßeste Kellnerin auf dem Get Together am Freitag abend. Und mit Abstand die pfiffigste – schaffte sie es doch tatsächlich, einer BACterie an diesem Abend einen alkoholfreien Melonen-Cocktail aufzuschwatzen. (Name des Abstinenzlers ist der Redaktion bekannt).


Manche hatten Schwein – manche spielten für Grabarz & Partner.

 


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