Mischkino - The Grand Opening

Was bedeutet es, wenn der Webdesigner zum Bierzapfer wird, Marketing-Leute kellnern und Buchhalterinnen mit Schürzen vorm Bauch hinter dem Hotdog-Stand die Wurstzange schwingen? Schon wieder ein Haufen qualifizierter Leute, die zu McJob-Inhabern degradiert wurden?

In diesem Fall glücklicherweise nicht. Bei Studio Funk Hamburg hatte der Rollenwechsel sogar einen richtig erfreulichen Anlass, nämlich die Eröffnung des neuen Mischkinos am 5. Juni. Schon bei der Vorbereitung war die ganze Mannschaft im Einsatz. Premiere in Eigenregie. Macht ja auch Spaß, mal was Anderes zu machen.

Die rund 300 geladenen Gäste sollten an diesem Abend aber natürlich nicht die Flexibilität der Mitarbeiter bewundern, sondern sollten und wollten vor allem das Mischkino kennen lernen.

Die 110 qm des Kinos und die 25 qm große Leinwand sind zwar auch schon eindrucksvoll, aber natürlich wollten wir unseren Gästen nicht nur eine Besichtigung bieten, sondern eine Vorführung. Wir wollten unsere Produktionstechnik im Einsatz zeigen! All die Möglichkeiten, die man hat mit 128 Kanal AMS Neve DFC, 32 Kanal Audiofile SC, High Speed 35-mm-Projektor usw. usw.

Die erste Fassung der Präsentation dauerte nicht weniger als 38 Minuten. Bei 20 Zuschauern pro Vorführung wären das 570 Minuten oder 9 1/2 Stunden Dauervorführung gewesen, ohne jede Pause. Ganz abgesehen davon, dass das auch Markus Braack und mir vielleicht ein bisschen zu viel geworden wäre, konnten wir natürlich unsere Gäste nicht stundenlang warten lassen. Also hieß es: kürzen, kürzen, kürzen.

Das, was Markus und ich an diesem Abend abgeliefert haben, ist mit Sicherheit eine der heißesten Präsentationen des Jahres gewesen - vor allem, weil die Klimaanlage nicht rechtzeitig geliefert worden war. Schon in den Tagen vor der Eröffnungsfeier, als wir dabei waren, die Präsentation auf kompakte 12 Minuten herunterzuschrauben, hatte sich die Temperatur im Kino immer weiter hochgeschraubt und sich schließlich bei 38 Grad eingependelt. Uns stand buchstäblich der Schweiß auf der Stirn. Rein physisch war es ein ziemlicher Schlauch, ansonsten aber hat es richtig Spaß gemacht, weil die Präsentation ihre Wirkung nicht verfehlte. Auch in den Gesprächen im Foyer und in den Zelten, die wir vor dem Studio aufgestellt hatten, drehte sich bis tief in die Nacht alles um die neuen Möglichkeiten von Studio K.

Inzwischen wird dort kräftig produziert. Neben diversen Tagesbuchungen für TV- und Kino-Werbung (Langnese, Smart, Renault, BVR) und einer Reihe von Abnahmen mischen wir zur Zeit den Sci-Fi-Spielfilm „Vakuum“.
Gebucht werden kann das Mischkino übrigens nicht nur für Produktionen der genannten Art, sondern auch für Vorführungen von 35-mm-Filmen in Dolby Digital oder Dolby SR Tonstandard. Auch eine Video-Großprojektion ist vorhanden sowie viele andere Features, die ich Ihnen gerne bei einer individuellen Präsentation vorstelle - bei inzwischen viel angenehmeren Temperaturen.

Bis bald
Ihr Ralph Thiekötter

Norbert Göke & Ralph ThiekötterAuch Norbert Göke, Head of Audiopost, TV and Cinema, freut sich nach
acht-monatiger Bauzeit über die Fertigstellung des “audiophilen Sahnehäubchens”:
„ Mit dem Mischkino füllen wir die letzte Lücke in unserem Angebot der Audiopost. Ob deutsche oder ausländische Kinoproduktionen, die Post im neuen Studio lässt technisch keine Wünsche offen.“
Die Atmosphäre auch nicht. 20 komfortable Kinosessel und das Ambiente eines großen Saals laden zum entspannten Arbeiten ein.

Wenn Sie mehr Informationen zum Mischkino wünschen oder einen Präsentationstermin vereinbaren möchten, wenden Sie sich bitte direkt an

Norbert Göke : norbert.goeke@studiofunk.de

 

 

 

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